Freitag, 30. November 2007

Zurueck in der Zivilisation

Raus aus dem Outback, rein nach Cairns. Gestern bin ich hier wieder gelandet und habe erstmal einen Kulturschock bekommen. Faszinierend wie schnell man das zivilisierte Leben vergisst und sich erstmal wie der letzte Hinterwaeldler fuehlt. Aber wahnsinn endlich wieder zwischen mehreren Foodanbietern, Klamottenlaeden und Internetcafes zu sein.

Fuer den Ritt zurueck hierher habe ich die recht abenteuerliche Costalroute genommen. Fuer die ca. 250 km haben wir 7 Stunden gebraucht. Offiziell sind wir ueber eine Bundesstrasse gefahren. Jedoch ist diese weder ausgebaut noch geteert. Teilweise ging durch Flussbette und ueber Geroell und Gestein. Habe mich schon den Bus aus einer misslichen Lage schieben sehen, aber es ging alles gut und wir sind gesund und munter angekommen.

Jetzt habe ich erstmal Zeit, um meine letzten zweieinhalb Monate Revue passieren zu lassen und meine Blessuren auskurieren zu koennen. Meine absoluten gesundheitlichen Highlights waren fuer mich auf jeden Fall die verletzte Schulter, permante Muskelkraempfe durch akuten Magnesiummangel (scheiss Trinkwasser) und zum Abschluss nochmal ein Tropical Ear (typische Ohrenentzuendung in den Tropen, ziemlich schmerzhaft kann ich sagen). Will aber nicht jammern, schliesslich haben die positiven Dinge bei weitem ueberwogen.

Wie versprochen, kommen jetzt ein paar Videos und Bilder, die sich ueber die Zeit noch so angesammelt haben.

Die Irrigationtruppe
(v. l. n. r. Ola der Schwede, Andy unschlagbar, Supervisor Jono und Ron aus Berlin)


Mein Freund Peewee.


Farewellgrillen mit den Japanern und Yankee John (der etwas durchgeknallte Hostelhausmeister)


Zu diesem etwas seltsamen Gebilde moechte ich eigentlich gar nicht viel sagen und jeden selber sich Gedanken machen lassen. Es ist im Garten von dem Hostel aufgestellt. Als kleinen Hintergrund gebe ich Euch die Info, dass der Hostelbesitzer (geruechteweise) bevorzugt am anderen Ufer schwimmt ...


Die letzte Woche beim Humping






Finally in Cairns angekommen, mit Sack und vollbepackt. Muss unbedingt mein Hab und Gut reduzieren. Viel zu viel Schlepperei.



It's movie time!

Kickboxing in Cooktown. Hier die unglaubliche Schlacht der Ladies.


Humping Andy


Humping Impressions


Fahrt von der Arbeit nach Hause durchs unglaublich spannende Outback.


Alright, Chapter Cooktown und Bananen ist damit erstmal geschlossen. Weiter gehts ...

keep on watchin'
Andy

Sonntag, 18. November 2007

Zeichen der Zeit

Der Nebel lichtet sich und es ist unbekanntes Land in Sicht. Frueher als geplant, sprich in zwei Wochen, werde ich mein Engagement hier auf der Farm beenden und weiterziehen. Die Gruende sind eigentlich recht einfach, so ziemlich alle Leute, mit denen ich hier eine tolle Zeit geteilt habe, sind bereits abgereist. Ich kann jetzt mit Stolz sagen, dass ich und eine gute Freundin hier im Hostel die letzten Europaeer sind, umgeben von little Asia. Es sind zwar alles auch ganz nette Leute und man kann mit ihnen auch jede Menge Spass haben, doch es ist irgendwie nicht dasselbe.
Demnach ziehe ich jetzt hier einen Schlussstrich und schlage ein neues Kapitel auf. Ich blicke auf die Zeit in Cooktown auf jeden Fall mit zwei weinenden Augen zurueck, da es wirklich grossartig war. Ich habe viele tolle Erfahrungen gesammelt, fantastische und durchgeknallte Leute kennengelernt und ein Stueck wahres Australien erlebt. Meine letzten Tage auf der Farm werde ich auf jeden Fall geniessen. Ich bin mittlerweile auch nicht mehr der Bewaesserungsmeister. Mich hat es nach ausgeheilter Schulter wieder zum Humpen zurueckgezogen. Es unglaublich aber wahr, ich habe das Bananenschleppen echt vermisst und da ich mittlerweile auch die Baeume cutten darf, ist es nochmal so spassig.
Am 28.11. geht es dann endgueltig nach Cairns, wo ich mich darauf freue, was das Schicksal fuer neue Ueberraschungen fuer mich bereit haelt. Werde auf jeden Fall mich wieder nach Arbeit umschauen. Nachdem aus mir ja jetzt ein richtiger Farmer geworden ist, werde ich mich auch wieder in diese Richtung orientieren.
Bevor es aber weitergeht, werde ich mir die Zeit nehmen, um hier auf dem Blog einen Bilder- und Filmchenangriff zu starten. In Cairns warten anstaendige PCs auf mich, die es mir endlich wieder erlauben, interessantes Material fuer Euch ins Netz zu schiessen.

Dann bis in zwei Wochen auf diesem Kanal.
Miss you all and see ya fellows!

Freitag, 26. Oktober 2007

Augenfutter

Damit ihr zu Hause nicht einschlaft von meinem seichten Gequassel, kommen jetzt mal wieder ein Bilder.


Der Sonnenaufgang, ein kleiner Ausschnitt. Die Bilder sind aber echt kein Vergleich das Spektakel live zu erleben.







Aussicht auf die Bucht vom Mt. Cook aus.



Mein Stubenkamerad Hendrik und ich auf der Spitze vom Mt. Cook.


Mein Irrigationmobil.


Duestere Mine vor der Arbeit ...


... aber bei einem so netten Arbeitsumfeld, ist man schnell besser drauf.


Nach der Arbeit auf der Heimfahrt. Man muss sich hierzu im Hintergrund kreischenden Heavy Metal denken und hinter uns lauter Leute, die versuchen nach einem anstrengenden Arbeitstag zu schlafen ... was aber meinen Supervisor Jono (zur Linken) recht wenig interessiert.


Jetzt noch 78 km das gleiche Bild ... inklusive ein paar Kuehen und Wildpferden auf der Strasse, dann kommen wir auch in Cooktown an.


So, das wars erstmal wieder.

Bis die Tage ...

Sonntag, 21. Oktober 2007

Halbzeit

Gehe jetzt in meine 6. Woche hier und damit ist die Haelfte geschafft. Danach werden die verbleibenden Wochen nur noch runtergezaehlt und dann endlich habe ich meine drei Monate voll. Dann heisst es direkt Visum verlaengern und ab diesem Zeitpunkt kommt eine ausgiebige Reisezeit. Plaene habe ich eigentlich noch nicht gemacht, ausser, dass ich Weihnachten mit ein paar Leuten hier aus Cooktown in Queenscliff bei Melbourne verbringen werde. Ich denke, dass danach erstmal die Ostkueste hochreisen werde. Mittlerweile waechst auch der Gedanke in mir, mir ein Auto zuzulegen. Bei meinem Job auf der Farm habe ich netten Landcruiser, mit dem man herrlich ueber die Farm brettern kann. Hatte mir eigentlich vorgestellt, dass es einiges an Zeit benoetigt, bis man sich an das Lenkrad auf der rechten Seite gewoehnt hat, ging aber letztendlich ganz fix.

Weiterhin gibt es nichts Neues. War heute ein zweites Mal den Mt. Cook hochgeklettert aus lauter Langeweile. Letztens habe ich mich auch mal ins Meer getraut, aber auch nur bis Knietiefe. Das Risiko mit den Salzwasserkrokodilen und den toedlichen Quallen, ist mir dann doch zu gross. Lieber nur auf einen Felsen klettern und schoen sonnen, ist wahrlich besser fuer die Gesundheit. Morgen gehts wieder auf die Arbeit zur Irrigation ... another day, another dollar.

So denn, lovely regards to good old Germany!

Donnerstag, 11. Oktober 2007

More stuff from Cooktown

Viel ist passiert die letzten Tage. Erstmal habe ich den perfekten Job auf der Farm ergattern koennen. Ich bin jetzt der irrigation man, d.h. ist checke die Bewaesserung der Pflanzen auf der Farm. Absolut geile Arbeit. Den ganzen Tag draussen am rumlaufen, durch die Paddocks rennen und die Sprinkler ueberpruefen. Hier und da bricht mal eine pipe oder ein Loch ist zu stopfen aber ansonsten voellig stressfrei. Man wird halt den ganzen Tag ueber patsch nass gespritzt, aber was solls, ist ja sack heiss hier. Der Typ mit dem ich das mache ist ein absolutes Unikat. Singt den ganzen Tag, erzaehlt wirklich lustigen bullshit und liebt einfach das Leben. Das letzte mal ist er aus Cooktown vor sieben Jahren rausgekommen. Seither lebt er mit seinen vier Schweinen und Freundin (er nennt sie liebevoll crazy girl, den richtigen Namen kennt er wahrscheinlich nicht) im Wald auf seiner kleinen Farm.

Mein Kulturprogramm hat sich die letzten zwei Wochen auch sehr vielfaeltig gestaltet. War hier auf einem lokalen Kickboxevent, wo sich die Lokalmatadore mal richtig ordentlich die Zaehne ausgehauen haben. Weiterhin habe ich den Mt. Cook bestiegen. Das hier ein Berg inmitten eines Nationalparks. War ganz schoen anstregend aber eine nette Abwechslung. Beim Aufstieg sind mir auch meine ersten Schlangen in natura begegnet. Ausserdem, so mancher wird mich fuer doof halten, aber ich habe meine romantische Ader entdeckt. Es gibt einen genialen lookout im Regenwald, wo man einen traumhaften Blick auf die ganze Kueste hat. Letzten Sonntag habe ich von dort aus mit einem Maedel hier aus dem Hostel dem Sonnenaufgang Tribut gezollt. Es war ein absolut faszinierendes Schauspiel. Nachdem erst alles Blutrot wurde konnte man der Sonne richtig folgen, wie sie am Horizont aufging.

Zu guter Letzt muss ich ganz herzliches Dankeschoen nach Hause senden. Heute komme ich von der Arbeit zurueck ins Hostel und was finde ich ... eine Postkarte aus der geliebten Heimat. Also Vielen Dank an meine heissgeliebten Lorcher Maedels, die trotz Lorcher Kerb an mich gedacht haben.

Bis die Tage
Andy

Montag, 1. Oktober 2007

Dumm gelaufen aber weiter gehts

Zia, aus und vorbei mit dem schoenen Bananenhumpen. Nach drei langen Stunden im Krankenhaus durfte ich dann auch endlich mal einen Arzt sehen und nach halbstuendiger Untersuchungsquaelerei, musste ich mir anhoeren, dass ich die naechsten 4 bis 6 Wochen die Schulter keinerlei Belastung aussetzen darf. Der harte Schlag, den sie hinnehmen musste, hat eine Sehnenentzuendung ausgeloest, die es mir nicht erlaubt weiterhin mit Bananen durch das Feld zu rennen. So was jetzt, guter Rat teuer. Habe mich direkt mit meinem Arbeitgeber in Verbindung gesetzt und angedeutet, dass ich nur noch beschraenkt einsetzbar bin. Werde ab morgen wieder hingehen und schauen, was mir so an Arbeit angeboten wird. Hoffe nicht, dass es auf Packen und Sortieren hinauslaeuft, da diese Arbeit total beknackt ist und ich mich sicher nicht 9 Stunden jeden Tag in die Halle stelle, um faule Bananen auszusortieren. Es gibt noch ganz lustige Bewaesserungsjobs. Damit koennte ich leben, da man hier auch draussen rum laeuft und nicht nur stupide am Band steht.

Trotzdem war ich am Wochenende nicht faul. Mit ein paar Leuten haben wir eine kleine Regenwaldtour zu richtig geilen Straenden gemacht. Immer wieder findet man ganz versteckt ein paar weltklasse Aussichtspunkte, die einem einen herrlichen Panoramablick bieten. Die Straende hier in der Gegend sind zusaetzlich besonders reizvoll, da sie teilweise schwer zu erreichen sind und somit einen Hauch von Einsamkeit verspruehen. Es empfielt sich einfach nur auf die Felsen zu legen, ein Buch zur Hand zu nehmen und schon sind ohne, dass man es merkt ein paar Stunden vergangen. Falls ich keine entsprechende Arbeit angeboten bekomme, werden sich wohl so meine Tage gestalten. Herrlich.

Zum Abschluss noch ein Gruss an die deutschen Fussballfrauen zur erfolgreichen Titelverteidigung und Danke ans australische TV fuer die Uebertragung :-) War das erste Mal Live Fussball seit 2 Monaten. Man kann es schon ganz schoen vermissen.

Bis dann, Gruss
Andy

Die grosse Freiheit (war ganz schoen windig, aber super Ausblick)




Cherry Tree Beach. Nach einer Stunde durch den Regenwald, kommt man zu diesem herrlichen Fleckchen Erde.


Sogar die Froesche kommen und lauschen :-)))

Freitag, 28. September 2007

Hard working days ...

Die Zeit schlendert dahin im schoenen Cooktown und wieder ist eine weitere Woche rum, in der ich mehr Kohle verdient habe, als in meinem alten Job. Muesste mir schon zu denken geben, anscheinend hab' ich doch das Falsche gelernt, haette gleich Bananahumper werden sollen. Leider lerne ich aber im Moment die richtig negativen Seiten dieses Jobs kennen und zwar, dass er eine recht hohe Verletzungsgefahr in sich traegt. Seit dem mir naemlich die Woche ein Bananenbunch samt Baum auf die Schulter gekracht ist, da mein lieber Cutter zu motiviert am Werke war, erschwert mir eine schmerzende Schulter den Alltag. Bedauerlicherweise hat die alte Regel ... Warte ein paar Tage, wird schon besser ... nicht gezogen. Somit habe ich heute einen day off und werde mich ins oertliche Krankenhaus begeben, um lieber mal einen Arzt nachschauen zu lassen. Hoert sich alles dramatisch an, aber keine Angst, wird schon wieder werden. Mein Vorarbeiter hat mir angeboten im Shed zu arbeiten, dass ist die Fabrikhalle, aber das geht gar nicht. Viel zu langweilig. Neun Stunden jeden Tag in dem Ding schaffen, da wirst Du verrueckt.

Aber zurueck zu schoeneren Dingen. Dieser day off hat auch etwas Gutes und zwar, dass ich dadurch heute die Bibliothek aufsuchen konnte, die ueber einen etwas zeitgemaesseren PC verfuegt und mir somit die Gelegenheit bietet, wieder eine Armee an Bildern hochzuschiessen.

Aber erst noch ein bissel Gebabbel.
Die Woche kamen hier in Cooktown drei Franzosen an, die auch auf der Farm arbeiten. Mit denen habe ich sofort einen gemeinsamen Nenner gefunden, da die Jungs auch jede Gelegenheit wahrnehmen um dem tristen Alltag zu entfliehen. Somit kann man mit denen richtig viel Spass haben und vor allem die Gespraeche sind der Brueller. Ich habe mich richtig in das Englisch mit franzoesischem Akzent verliebt. Jeder Satz hoert sich wie eine Frage an und die Pronounciation ist zum schiessen. Du kannst Dich ueber Krieg und Elend unterhalten und musst dich trotzdem kaputtlachen. Auf jeden Fall ist fuers Wochenende wieder der Grill angeheizt und die Guitar gestimmt (@P: Ja, sie sind bereit fuer La Tourette, die Maria ist bereits ein Superhit, ich brauch Euch Jungs ganz schnell hier unten!).

Mehr gibts erstmal nicht zu berichten. Die Schlangen im Dschungel haben mich bis jetzt in Ruhe gelassen und ' ne Spinne hat mich auch noch nicht angefallen. Nur die Papageien im Hostel haben es irgendwie auf mich abgesehen. Jedesmal, wenn ich am chillen bin, kommen die angedackelt und fallen mir auf den Wecker. Dem einen habe ich auf jeden Fall schon ein wenig Deutsch beigebracht. Nachdem er wieder mal ankam um mich zu nerven, hab ich ihn mit den Worten verscheucht: "Hau' ab, du hast doch einen Dachschaden." Das letztere Wort hat es ihm wohl angetan, denn jetzt rennt rum und bruellt von Zeit zu Zeit - Dachschaden ... Dachschaden - Sehr schoen! Mein Geschenk an Cooktown.

Also dann, lass wieder von mir hoeren.
Andy

P.S.: Jeder, der sich nach meinen Berichten angestachelt fuehlt, auch mal dieses schoene Land zu besuchen, sollte sich im brandneuen Onlineshop meines grossen Bruders das entsprechende Equipment zulegen. http://www.optimum-net.de/
Wer fuer ueber 100 Euro einkaeuft, findet sich auch in einer lobenden Erwaehnung auf meinem Blog wieder ;-)))

So, und nun wie versprochen ... picture stuff


Die Shoppingmeile in Cooktown.


Das hiesige Pub ... hier kann man richtig Spass haben.


Meine Schlafecke


So siehts mit dem Verkehr den ganzen Tag aus. Kannst quasi auf der Strasse schlafen. Die Chance in der Wueste zu ertrinken ist hoeher, als in Cooktown ueberfahren zu werden.


Grillen mit den Franzosen, hier Jean der Koch.


Free time, Zeit um durch den Busch zu schlendern.


Abfahrt ins banana paddock


Ja, ich arbeite wirklich.


Sehr spassig, mit dem Cuttermesser um sich hacken.





Billy, einer unserer Cutter. Total verrueckt, aber cool drauf.


Kann man mal sehen, so identifiziere ich mich mit meinem Job.


Unendliche Bananenweiten


Die ganze Truppe


Im Shed


So far mates, see ya next time.
Cheers

Sonntag, 23. September 2007

Cooktown News

Die erste Arbeitswoche ist rum und ich muss sagen, einen haerteren Job haette ich mir wirklich nicht aussuchen koennen. Meine Berufsbezeichnung ist Humper, das heisst, dass ich den ganzen Tag Bananenstauden durch den Dschungel trage. Hoert sich vielleicht einfach an, aber bei ca. 40 Grad Hitze, 9 Stunden taeglich von Montag bis Samstag geht das schon ganz kraeftig auf die Knochen. Vor allem, die Teile wiegen teilweise bis zu 50 - 60 Kilo. Was aber troestet, dass man hier ordentlich das verdiente Geld spart. Abends nach der Arbeit ist man so im Eimer, dass gerade noch der Kochloeffel geschwungen werden kann und dann die Heija ruft. Somit gibts keine Gelegenheit gross Geld auszugeben.
Heute ist Sonntag und somit kann ich meinen Muskelkater auskurieren und den ganzen Dschungeldreck aus den Klamotten waschen. Nebenbei hat man aber natuerlich auch noch ein bissel Spass. Mit den Leuten hier kann man das bisschen Freizeit richtig gut nutzen. Der Grill wird angeschmissen, die Klampfe rausgeholt und dann schoen Gott einen guten Mann sein lassen.

Werde mich dann mal wieder meiner Waesche widmen, muesste inzwischen trocken sein ....

Cheers

Freitag, 14. September 2007

Wichtig ... Neue Handynummer !

Wie schon teilweise via sms verkuendet musste ich mir eine neue Mobilnummer zulegen. Bin jetzt in Cooktown und hier bleibe ich vorausichtlich die naechsten Monate und hier gibt es weit und breit kein Vodafonenetz. Daher musste ich zu einem anderen Anbieter, Telstra, wechseln.

Meine neue Nummer: 0061 439563126

Fuer diejenigen, die auch die sms bekommen haben, sorry, dass ich in Englisch geschrieben habe, aber die Mail haben auch einige Leute aus der Schule bekommen, die des Deutschen nicht maechtig sind.

Heute und morgen kann ich auf jeden Fall noch ein wenig ausspannen, bis es am Montag in der Fruehe zu den Bananen geht.
Der Ort hier, Cooktown, ist richtig beschaulich und gemuetlich. Die Stadt liegt direkt zwischen einem Fluss und dem Meer, schoen romantisch. Allerdings sollte man sich beim Baden vorsehen, da es im Fluss Krokodile gibt und im Meer recht gefaehrliche Quallen. Macht aber nix, habe hier im Hostel einen kleinen Pool.
Leider wird es in der naechsten Zeit keine Bilder mehr geben, da ich hier am einzigsten PC in 200 km Umkreis sitze und der hat kein USB Anschluss. Ich gebe mir aber alle Muehe kreativ zu schreiben, dass ihr eure Phantasie spielen lassen koennt ;-)

Also dann, neue Nummer speichern und bis die Tage
Andy

Donnerstag, 13. September 2007

Weiter geht's ...

Jetzt bin ich gerade mal eine Woche hier im beschaulichen und gemuetlichen Cairns und da geht es schon weiter. Hat aber auch einen bestimmten Grund, denn die Arbeit ruft. Da ich ja schon immer einen gruenen Daumen hatte, hat das Schicksal mich auf eine Bananenfarm gefuehrt. Hier heisst es die naechsten drei bis vier Monate Bananen ernten, Stauden schleppen, und das alles bei angenehmen 35 bis 40 Grad Hitze. Gearbeitet wird in der Regel von Montag bis Freitag (manchmal auch Samstags) ca. 8 Stunden pro Tag, also ganz normale Regelarbeitszeit. Ist vielleicht nicht gerade mein ersehnter Traumjob, aber gut bezahlt und die Arbeit wird anerkannt fuer eine eventuelle Visumsverlaengerung.
Die Farm liegt in Lakeland, ca. 2 bis 3 Autostunden noerdlich von Cairns. Wohnen werde ich in Cooktown. Ein nettes Staedtchen direkt am Meer.

Traurig Traurig, jetzt beginnt wieder der Ernst des Lebens. Aber ich seh's positiv, Geld kommt rein und da oben gibts nicht so viele Gelegenheiten das Verdiente gleich wieder loszuwerden.
Ich gehe aber auf jeden Fall davon aus, dass es immer mal was Neues, Interessantes und vor allem Lustiges zu berichten gibt. Also ... auf Empfang bleiben ;-)

Cheers Andy

Hier kommen noch ein paar schoene Bildchen:


Syndey aus dem Flieger




Dem Sonnenuntergang entgegen


Ciao Sydney - the take off



Mein aktuelles Hostel in Cairns:
(Anmerkung: vom letzten Hostel hier, stelle ich mal keine Bilder rein, das war einfach zu eklig)

Der Innenhof


Der Pool


Mein Reich (muss ich halt noch mit zwei Maedels und einem Mitreisenden teilen)


'ne schoene versueffte Hostelkueche


Das Hostel



Carins Lagune
Da hier Ebbe und Flut herrschen, kann man hier wenn Ebbe ist in die kuenstliche Lagune baden gehen. Sehr nett gemacht.





Gerade Ebbe




Herrliche Aussichten





The Esplanade